Das MLL entwicklet neue Lasertherapien innerhalb des BMBF-Forschungsprojektes I-Cube

Unter der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) der Netzhaut des Auges leiden derzeit etwa 4,5 Millionen Menschen in Deutschland. Sie tritt typischerweise erst ab dem 50. Lebensjahr auf und kann ohne Therapie zum vollständigen Sehverlust führen.Im Jahr 2020 wird die Patientenzahl aufgrund demografischer Entwicklungen auf schätzungsweise sechs Millionen angestiegen sein. Damit wird die AMD die zweithäufigste Erkrankung nach der Demenz sein. Die Belastungen für die einzelnen Patienten und das Gesundheitssystem sind immens.

 

Am MLL werden unter der Leitung von Geschäftsführer Dr. Ralf Brinkmann parallel zwei innovative sehr schonende, die Retina stimulierende bzw. regenerierende und dabei sich selbst steuernde Therapieoptionen erarbeitet, um den einsetzenden Verlust der Sehfähigkeit im Ansatz zu verhindern. Zum tieferen Verständnis und der Optimierung der Therapieoptionen werden dazu grundlegende zellbiologische Untersuchungen am BMO in der Arbeitsgruppe von Dr. Yoko Miura durchgeführt.

 

Gefördert wird das Verbundprojket „Innovative Imaging & Intervention in early AMD (I-cube)“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

 

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