In-vivo Mehrphotonen-Mikroskopie
Dem MLL steht seit kurzem ein Mehrphotonenmikroskop zur Verfügung, das als nur eines von 3 Systemen in Deutschland für klinische Untersuchungen in der Dermatologie zugelassen ist. Hiermit lassen sich höchstauflösend in vitro und in vivo die Autofluoreszenz von Gewebe-Chromophoren anregen sowie die intrinsische Frequenzkonversation von Gewebe analysieren.


Aktuelles Beispiel:
2-Photonenmikroskopie der Bindehaut des Schweineauges (unfixiert).
links: superfizielles Epithel, rechts: Epithelzapfen mit Kollagenfibrillen.
Es sind deutlich stark und schwach fluoreszierende Zellen zu unterscheiden. Durch die Wahl der verschiedenen Wellenlängen sind die einzelnen Gewebekomponenten bis in höhere Tiefen selektiv darstellbar. Rekonstruierte Aufnahme Grün: 750 nm (Autofluoreszenz), Blau 834 nm (Second Harmonic Generation).